• Sommer, Sonne, Sonnenschein…

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Sommer, Sonne, Grillzeit…

Tipps und Inspirationen von unserer Christina -Weltmeisterin der jungen Köche-

Dieses Jahr haben die ersten Sonnenstrahlen lange auf sich warten lassen. Dafür genießen wir sie nun umso mehr. 

Sommer und Sonne bedeuten für mich lange ausgiebige Abende mit Familie und Freunden, spritzige Getränke und leckere Gerichte vom Grill. Bei uns wird der erste Grillabend groß zelebriert und von der Vorspeise bis zum Dessert dem Winterblues gestrotzt.

Wir haben uns dieses Jahr einen rauchfreien Holzkohlegrill gegönnt. Durch die Batteriebetriebene Lüftung ist der Grill innerhalb weniger Minuten einsatzbereit und der Temperaturbereich gut regulierbar.

Vorab haben wir lange überlegt, ob wir einen Gasgrill oder einen Kohlegrill anschaffen möchten. Mein Mann beharrt auf das typische Grillaroma beim Kohlegrill, wobei etliche Geschmackstest und Blindverkostungen ergeben haben, dass es sich dabei um einen Mythos handelt. Für mich war die kurze Vorheizdauer und die regulierbare Temperatur des Gasgrills ein Pluspunkt, der mich eher Richtung Gasgrill tendieren lies. Nun haben wir die für uns perfekte Mischung aus Holzkohle, kurzer Vorheizdauer und Regulierung der Temperatur.

Mit Grill, guten Rohstoffen und einigen wertvollen Tipps im Gepäck kann nicht mehr viel schief gehen:

  1. Den Grill in eine Windstille Ecke stellen
  2. Auch wenn man es kaum abwarten kann: den Grill richtig heiß werden lassen (Kohle und Briketts sollten glühen und mit der feinen weißen Staubschicht bedeckt sein/Gasgrill je nach Modell bzw. Fabrikat vorheizen)
  3. Das Fleisch ca. eine halbe Stunde bevor es auf den Grill gelegt wird aus dem Kühlschrank nehmen, damit es nicht mehr ganz kalt ist und gleichmäßig durchgart
  4. Öl-Marinaden gut abtropfen lassen (wenn Öl in die Glut tropft fängt die Glut Feuer und Asche wird aufgewirbelt, die am Grillgut hängen bleibt)
  5. Trockene Gewürze wie Pfeffer und getrocknete Kräuter erst nach dem Grillen auf das Gargut geben, damit die Aromaten nicht verbrennen
  6. Das Fleisch mit einer Zange wenden (keine Fleischgabel verwenden, da durch das einstechen Fleischsaft austritt)
  7. Steaks nicht mit Bier, Whisky oder ähnlichem ablöschen, denn dabei wird die Kohle gelöscht, Asche aufgewirbelt und die eigentliche Würzung abgespült
  8. Gemüse grille ich immer in einem gelochten Grillkorb (so fällt nichts durch den Rost und es ist noch genug Platz für alle anderen Zutaten)
  9. Steaks vor dem anschneiden einige Minuten ruhen lassen, sodass sich der Fleischsaft gut verteilen kann und nicht direkt austritt (damit es nicht so stark auskühlt am besten in eine Folie legen)

Ich wünsche Euch viele sonnige und kulinarische Grillabende,
Eure Christina